Bach, Elvira
 Bach, Jörg
 Behm, Rolf
 Blume, Claudia
 Brusius, Walter
 Carr, Terence
 Ciudad, Adriana
 Dobocan, Dorel
 Dyck, Sophie van
 Fleischer-Harkort
 Garrido, Esther
 Miranda
  Gitlin, Michael
 Grimmling,
 Hans-Hendrik
 Guiraud, Nicole
 Honneth, Ingrid B.
 Ivandić, Boris
 Jackob-Marks,
 Christine
 Jagiello, Marzena
 Klauke, Jürgen
 Klein, Jean-Yves
 Koberling, Bernd
 Kutscher, Vollrad
 Lindemann, Ina
 Arbeiten
 Biographie
 Fotos der
 Ausstellung
 
 Leopold, Gerda
 McLovla
 Meyer, Harry
 Mühlum, Winfried
 Neuper, Klaus
 Penk, A. R.
 Pettibon, Raymond
 Polke, Siegmar
 Rodriguez de la
 Torre
 Pratschke, Wanda
 Schnäter, Michael
 Sieverding, Hans
 Sommerhoff, Evelyn
 Stangl, Reinhard
 Steinert
 ter Hell
 Uessem, David
 Weber, Robert
 von Wendt, Vanessa
 Editionen
Ina Lindemann
Ina Lindemann, 1950 in Lingen geboren, lebt seit fast 30 Jahren in Berlin. Sie studierte dort an der Hochschule der Kuenste und wurde Meisterschuelerin bei K.H. Hoedicke, einem der wichtigsten "Vaeter" der "Neuen Wilden".

In dieser Zeit hat Ina Lindemann ihren unverwechselbaren, persönlich geprägten Stil entwickelt. Mit ihren Schöpfungen hebt sie Ihre Arbeiten aus dem Einerlei des Kunstbetriebes hervor. Mit explodierenden Farben und Formen setzt sie malerische Akzente, die ihre Geschichte reflektieren, gesellschaftliche Bezüge herstellen, Stimmungen und Emotionen zeigen und wahre Kraftfelder hervorzaubern . Selbst der oberflächlichste Betrachter ist von der Vitalität, Leidenschaft und Dynamik ihrer Arbeiten fasziniert und überwältigt. Die Brillianz ihrer Farben und deren einfallsreiche Komposition, die Ausdruckskraft und Kühnheit der weit ausholenden malerischen Gesten, mit der sich gleichzeitig eine ungewöhnliche Beherrschung künstlerischer Techniken und eine sensible Ausgewogenheit im Ganzen und im kleinsten Detail zeigt, verwandeln ihre Leinwände in dramatische Szenen von kontrollierten Explosionen und pulsierender Energie.

Sie bewegt sich mit ihrer Kunst in den Traditionslinien der informellen und gestischen Malerei, die ihre Wurzeln im informellen oder auch abstrakten Expressionismus in Frankreich der unmittelbaren Nachkriegszeit zu finden ist. Die französische Neigung zur exstatischen farbenfrohen Ausdrucksgebärde wiederholte sich auf spirituelle Weise in den frei von gegenständlichen Vorstellungen erdachten Formen und Farben der „peintres informels“, die für ihre deutschen Kollegen von großem Einfluss wurden.


In Deutschland bestimmten zu der Zeit Informations- und Nachholbedürfnis die Szene. Der abstrakte französische Expressionismus entwickelte sich hierzulande unglaublich schnell, trotz der heftigen Streitereien mit den Vertretern der gegenständlichen Bildersprache. Es tobte ein heute kaum noch vorstellbarer Kampf über die damalige Kernfrage der Malerei: Wie gegenständlich bzw. ungegenständlich darf, kann oder muss ein Bild sein. Parallel dazu hatte in Amerika Jackson Pollock das „actionpainting“ formuliert, eine andere Variante der gestischen Malerei. Für ihn bedeutete das Bild in erster Linie ein Aktionsbild, das der einzelnen Bildfigur oder einer bewussten Komposition keinen Wert mehr beimaß.Vor dem Hintergrund dieser kunstgeschichtlichen Tradition thematisiert Ina Lindemann ihren Malakt, aber auch gleichzeitig den permanenten Konflikt zwischen Geste und Konstruktion. So werden ihre Arbeiten auch zu Bildern über die Malerei und das Nachdenken über die Farbe. War für die Künstler der Nachkriegszeit die freie Malerei des „Informel“ die große Chance, die „freie Welt“ darzustellen, so liegt das Besondere an Ina Lindemanns individuellem „Informel“ darin, dass sie private Erinnerungen, Phantasien, Agressionen, auch Ängste sowie ihre unmittelbare Reaktion auf ihre Umwelt.


In der gestischen Aktionsmalerei ist unter ihrer Farbregie alles in Bewegung, die Formen, Linien und Räume explodieren, rotieren, tanzen über die Leinwand. Die – wie bei Pollock – während des Malprozesses auf dem Boden liegende Leinwand wird zum Terrain rauschender Farbexzesse. Doch dieses Malen ohne wenn und aber erfordert ein hohes Maß an Konzentration und innerer Anspannung.

Die Organisation der Bildfläche wächst im Akt des Malens, der – trotz aller scheinbaren Wildheit – immer kontrolliert ist und nicht aus zuvor festgelegten Raumkoordinaten.

Die positive Grundhaltung und Ausstrahlung der Arbeiten Ina Lindemanns erfüllt die Räume mit Licht und Energie und das erfreut die Seele.

Arbeiten von Ina Lindemann
 
SUCHE


CAC
Contemporary
Art Centre


Untere Trift 8
65388 Schlangenbad
Telefon 06129/8050
Mobil 0151/16230444
Fax 06129/8052


Login